Gute Laune – emotionale Energie

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Gute Laune kommt von Innen. SERIES Part2

Emotionale Energie

„Wer einen Blick nicht versteht, versteht auch eine Erklärung nicht.“
- arabisches Sprichwort-

In diesem einen Satz steckt so viel Weisheit, denn er veranschaulicht uns die Natur der Emotionen als Universalsprache.
Vielleicht interessierst du dich für die Thematik der emotionalen Intelligenz und du hast schon viel darüber gelesen, dennoch möchte
Ich dich in diesem Artikel heute gern dazu einladen, die Emotionen von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten:
als eine Energie, die du kennenlernen und kontrollieren kannst,
um viele Aspekte deiner selbst und deiner eigenen Realität neu zu definieren.
Toll das du heute wieder vorbeischaust um dich weiter in die Materie der guten Laune einzuarbeiten. Wie im letzten Artikel versprochen möchte ich dir heute die zweite Dimension der guten Laune vorstellen. Selbst eine so simple Eigenschaft wie gute Laune hat vielerlei Ebenen auf der Sie sich ausbreiten kann. Solltest du den ersten Teil noch nicht gelesen haben kannst du dies jetzt hier oder unter Gute Laune – Teil1 tun.

Während seiner Tenniskarriere war John McEnroe nicht nur für sein kunstvolles Spiel, sondern vor allem für seine Wutausbrüche auf dem Platz bekannt.
Er ließ Schimpftiraden los, schlug mit dem Schläger auf seine Tasche ein und verwickelte den Schiedsrichter in lautstarke Diskussionen. Von Sportreportern war immer wieder zu hören,
dass seine starken negativen Emotionen sein wichtigstes Erfolgsrezept seien, weil sie ihn so richtig unter Strom setzten. Doch er selbst sieht das anders.
Es war meine Masche, mich aufzuregen“, schreibt er in seiner Autobiografie

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Emotion ist Energie in Bewegung!

Hat es mir mehr genutzt als geschadet? Ich denke nicht. Letztlich hatte ein mein Vater recht ich wäre wahrscheinlich erfolgreicher gewesen, wenn ich niemals da reingeraten wäre.
„McEnroe ist heute davon überzeugt, dass er wichtige Spiele verlor, weil er durch seine Anfälle zu viel Energie vergeudete.
In der Tat sind Gefühle wie Wut und Zorn, aber auch Angst und Verzweiflung ein zweischneidiges Schwert. Sie mögen einen kurzfristig unter Spannung setzen.
Das hat die Natur so eingerichtet, damit man in kritischen Momenten richtig durchstarten kann. Doch letztlich führen sie dazu, dass die Energiereserven
in einer rasanten Geschwindigkeit aufgebraucht werden. Nicht ohne Grund fühlt man sich nach einem heftigen Streit oder der Bewältigung einer gefährlichen
Situation so ausgelaugt. Der Einfluss positiver und negativer Gefühle auf die menschliche Leistungsfähigkeit ist wissenschaftlich gut dokumentiert.

Emotionale Energie

Deine Gefühle können deine große Stärke oder aber deine große Schwäche sein, die deine Existenz vernebeln. Wenn du lernst, sie zu identifizieren und mit ihnen umzugehen, wirst du ein großartiger Bauherr deiner Realität und deines Glücks sein.


Emotionale
Energie

Unsere Emotionen sind die Aufzeichnungen einer mehrstimmigen Musik, die unser Alltag spielt. Manchmal ist die Musik fröhlich, lebendig und intensiv,
doch dann kommt auch wieder mal der Punkt, an dem uns ihre Melodie fesselt, die traurig und voll von Enttäuschungen scheint.
Es sind ihre Noten, die uns erfüllen, uns die benötigte Energie liefern um unsere Realität zu ändern.


Emotionale Energie, Gefühle sind das Lebenselixier in dem wir uns täglich baden. Gefühle sind direkt mit unserem biologischen Körper verbunden.
Wir leben täglich in einem Wechsel von Gefühlen. Das Auf und Ab macht vielen Menschen zu schaffen. Sie leben die Unbeständigkeit von schönen Gefühlen,
wie Glück und Liebe. Sie leben das ungewollte Auftauchen von Schmerz, Einsamkeit, Angst, Trauer und Wut.
Die meisten Gefühle  werden unbewusst über die Sinne ausgelöst. Das limbische System in unserem Körper, zuständig für die Gefühle,
ist eng mit den vegetativen, autonomen Zentren des Nervensystem verbunden.

Oft versuchen wir unangenehmen oder sehr intensiven Gefühlen aus unserem Bewusstsein, der Wahrnehmung verdrängen.
Für schlimme, traumatische Situationen, Unfälle Katastrophen verfügen wir über einen lebensrettenden Schutz. Wenn Gefühle sehr bedrohlich sind,
dann kapselt unser Bewusstsein sie ein und lagert die Information ab. Das geschieht unbewusst und automatisch.

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Was aber können wir tun, wenn man doch mal emotional leergelaufen ist? Eines der besten Mittel, um sich gefühlsmäßig wieder aufzuladen, sind Aktivitäten,
die man liebt und in die man sich ganz versenken kann. Beim einen ist das vielleicht die Aquarellmalerei, ein anderer geht ganz in der Gartenarbeit
auf oder kann sich am besten bei Kampfkunst entfalten. Fernsehen, finde ich dagegen wirkt eher so wie Fast Food: Man mag kurzfristig Entspannung und
Genuss verspüren, doch der ,,nährende“ Effekt ist eher gering und das Risiko des übermäßigen Konsums groß. Hast du gewusst, dass der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi zeigen konnte,
dass anhaltender TV-Konsum mit erhöhten Werten für Ängstlichkeit und depressive Stimmungen verbunden ist?

Die Broaden & Build Theorie

Frau Dr. Fredrickson, eine Expertin auf dem Gebiet der emotionalen Psychologie, erklärt uns, dass es im Bezug auf positive Emotionen einen interessanten Widerspruch gibt:
Ihre Intensität ist von viel kürzerer Dauer als die negativer Emotionen. Einfacher ausgedrückt bedeutet das: Das Gefühl wahrhaften Glücks hält nicht so lange an wie
ein Zustand der Traurigkeit.

Da wir das nun wissen, wäre es doch sehr ratsam, viele positive Erfahrungen „anzuhäufen“ zu „bunkern“ oder unter dem Kopfkissen zu verstauen… nur für den Fall. ;-),
die diesen negativen Gefühlszuständen effizienter entgegenwirken können.

Die Broaden-and-build-Theorie positiver Emotionen

Du als Mensch verfügst über starke grundlegende Werkzeuge, Krisenzeiten die Stirn zu bieten, wenn du dazu in der Lage bist, viele positive Emotionen anzuhäufen.

    Experten bezeichnen das als die „Broaden-and-build-Theorie“, die auf dem Bedürfnis basiert, unsere positiven Erfahrungen zu erweitern, um an neue Fähigkeiten zu gelangen.
    Während hingegen negative Emotionen für gewöhnlich Vermeidung, Verneinung oder Regungslosigkeit zur Folge haben, „erschaffen uns“ positive Gefühle und begünstigen die Verbindung
    zwischen dem Denken und Handeln.

Neben der Broaden and build theorie geht es aber noch weiter, denn der Einfluss positiver und negativer Gefühle auf die menschliche Leistungsfähigkeit ist wissenschaftlich gut dokumentiert,denn
Gut aufgelegte Menschen verarbeiten Informationen effizienter, sind entscheidungsstärker, haben mehr kreative Ideen und sind beruflich erfolgreicher.
Negative Emotionen dagegen wirken nicht nur als Energiefresser, sondern schränken auch Denk-, Entscheidungs- und Innovationsvermögen deutlich ein. Es ist also besser,
der Ausgeglichenheit eines Björn Borg und der Spielfreude eines Roger Federer nachzueifern, als sich am aufbrausenden John McEnroe zu orientieren.

Denke daran: Auch Sozialkontakte sind ein probates machtvolles Mittel, um emotionaler Erschöpfung entgegenzuwirken. Zwar muss man zunächst Energie investieren,
um tragfähige Beziehungen aufzubauen, doch darf man später mit einer reichhaltigen Dividende rechnen;-)

Wenn wir der Broaden & Build Theorie glauben schenken, sollten wir Tag für Tag positive Emotionen suchen. Wir sollten uns an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen, die es uns ermöglichen,
Neues zu erlernen; wir sollten mit anderen in Kontakt treten, spazieren gehen, fühlen, berühren, dancen, laufen, joggen oder ein Buch lesen – das sind die kleinen Bausteine positiver
Emotionen,emotionaler Energie die einen lang anhaltenden tollen Wandel mit sich bringen. Traue dich und beginne am besten gleich heute damit!

 

Deine Gefühle können deine große Stärke oder aber deine große Schwäche sein, die deine Existenz vernebeln kann.
Wenn du aber lernst, sie zu identifizieren und mit ihnen umzugehen, wirst du ein großartiger Bauherr deiner Realität und deines Glücks sein.

 

Das wars für´s erste: mit Teil 2 der Serie über die Keyelemte zu besseren Laune. Ich hoffe es war informativ für dich und wir sehen uns nun öfter, ich hoffe vor allem das du künftig besser mit deinen Gefühlen umgehen kannst. Nächste Woche : Mentale Energie „part3“ der Serie.

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