The 4 Magic Rules – Die 4 Regeln jeder Investition

von Robert Kiyosaki

  • Die Grundlagen einer erfolgreichen Investition
  • Wie man Gelegenheiten mit den Augen eines Unternehmers sieht
  • Warum Du jede einzelne Investition als ein Unternehmer betrachten solltest


Hallo lieber Leser,

heute habe ich 4 Regeln aus dem RichDad Daily für dich, die vielleicht interessant sein können, wenn du auch in die Märkte investiert, Dividenden einsammelst um für deine finanzielle Zukunft die Weichen zu stellen.

Hier die Story: Eines Abends saßen Robert und seine Frau Kim mit einem sehr populären Befürworter des persönlichen Geldmanagements zum Essen zusammen.

Im Laufe des abends sah er beide an und fragte: „Wisst ihr, was der Unterschied zwischen euch beiden und dem Rest von uns Leuten ist, die persönliche Finanzverwaltung lehren?“

Unsicher, auf was er hinauswollte, schüttelten sie den Kopf. Er sagte: „Ihr beiden betrachtet alles mit den Augen eines Unternehmers, eure Investments eingeschlossen. Ihr seht alles als ein Geschäft, ein Unternehmen.“

Auf der Rückfahrt unterhielten Kim und Robert sich über Daves Kommentar. Er hatte recht. Sie sahen wirklich alles, was Sie taten, aus der Perspektive des Unternehmertums.

Was bedeutet das genau?

In der Welt der Investments bedeutet das, dass jede Investition wie ein Unternehmen ist. Sie hat ihre eigene Bilanz sowie Gewinn-und-Verlust-Rechnung, muss Umsätze machen und ein Marketing besitzen, muss profitabel sein, um zu überleben, braucht ein Team in seinem Rücken und muss einem bestimmten Zweck dienen. Das sind die Grundlagen eines erfolgreichen Unternehmens und gleichsam die Grundlagen für eine erfolgreiche Investition.

An diesem Punkt sagen vielleicht einige: „Na ja, aber ich kaufe doch nur ein paar Aktien. Ich brauche all diese Dinge nicht.“

Perfektes Beispiel. Wofür steht jede Aktie? Eine Aktie ist ein Anteil an einer Firma. Braucht eine Firma Umsätze und Marketing, akkurate Finanzberichte, ein starkes Führungsteam, einen Zweck oder eine Mission und einen guten Einkommensfluss, um das ganze Jahr zu gedeihen? Natürlich braucht es das!

Aber wie viele Leute machen ihre Hausaufgaben und informieren sich über das Wesentliche der Firma, in die sie investieren, bevor sie die Aktien kaufen? Sehr wenige. Aber ich kann sagen, dass Warren Buffett auf jeden Fall dazugehört.

Ein großartiges Zitat von Warren Buffett lautet:

„Ich bin ein besserer Investor, weil ich ein Unternehmer bin, und ich bin ein besserer Unternehmer, weil ich ein besserer Investor bin.“

Warren Buffett

Die vier Regeln jeder Investition

Robert war schon mit neun Jahren Unternehmer. Damals starteten sein Freund Mike und er ihr erstes Business mit dem Verleih von Comic-Heften. Mit neun Jahren ging es noch nicht ums Ganze, aber sie lernten sehr viel dabei.

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Betrachtet mit den Augen des Unternehmers sind hier die vier Investitionsregeln, denen Robert treu bleibt.

  1. Ich muss mit der Investition Geld verdienen

Zuerst sucht er nach Cashflow – erst danach sucht er nach Wertsteigerung. Denke daran, dass ein guter Investor am Aufbau seiner Vermögenswerte arbeitet. Jede Investition, an der Sie nichts verdienen, ist kein Vermögensgegenstand. Solche Investitionen sind Verbindlichkeiten.

  1. Die Investition muss unabhängig sein

Ein Investment kann nicht mit dem Cashflow oder den Einnahmen aus einer anderen Investition überleben. In der Geschäftswelt kann man mit dem Wohlstand eines Unternehmens nicht ein untergeordnetes Unternehmen am Leben erhalten. Jedes Unternehmen muss für sich selbst profitabel sein. Das Gleiche gilt für Investitionen.

  1. Ich möchte die Investition so oft wie möglich kontrollieren

Im Immobilienbereich und seinen weiteren Unternehmen kontrolliert Robert Kiyosaki die Einkünfte, Ausgaben und Schulden. Was meint er mit „kontrollieren“? Lasse es mich am Beispiel des Autofahrens erklären. Um sicher unterwegs zu sein, muss jeder von uns sechs elementare Kontrollpunkte besitzen:

  • Lenkrad
  • Gaspedal
  • Bremsen
  • Gangschaltung
  • Führerschein
  • Versicherung


Keiner wird ein Auto fahren ohne einen der oben genannten Kontrollmechanismen. Aber wenn es ums Investieren geht, machen die meisten genau das – sie investieren ohne Einfluss auf die sechs wesentlichen Kontrollpunkte des Investierens oder eines Unternehmens:

  • Einnahmen
  • Ausgaben
  • Vermögenswerte
  • Verbindlichkeiten
  • Finanzielles Wissen/Management
  • Versicherung


Der Grund, warum Warren Buffett von sich als einem besseren Investor spricht, ist, dass er ein Geschäftsmann ist, der all diese sechs Hebel einer Unternehmung unter Kontrolle hat.

Mit anderen Worten: Er kann abschätzen, wie gut eine Investition ist, je nachdem wie gut das Management mit diesen sechs elementaren Kontrollpunkten umgeht. Mit den meisten seiner Investitionen kauft Buffett nicht nur einen Eigenkapitalanteil, er tut sein Bestes, Kontrolle zu kaufen.

Bei Investitionen wie in private Unternehmen oder Rohstoffe, wo ich diese Dinge nicht kontrollieren kann, gebe ich mein Bestes, alles aktiv zu überwachen und immer zu wissen, was gerade passiert. Höre nie damit auf, nach Wegen für die Verbesserung deines Investments, dessen Wertsteigerung oder wachsender Ausschüttung zu suchen.

  1. Jede Investition braucht eine Ausstiegsstrategie oder Ausstiegsmöglichkeit

Die Regel lautet: Lege fest, wann Sie verkaufen werden, bevor sie kaufen.

Das kann abhängig vom Preis, dem Datum, bestimmten Marktentwicklungen oder der persönlichen Situation sein.

Zum Beispiel neigen Kim und Robert dazu, an Ihren Immobilieninvestments festzuhalten und sie nicht zu verkaufen. Aber sie wissen, was für einen Verkauf nötig wäre. Als der Immobilienmarkt 2006 seinen Höhepunkt erreicht hatte, bot man Ihnen einen extrem hohen Preis für eines ihrer Appartementhäuser, das maximalen Cashflow generierte.

Sie verkauften die Immobilie und steckten den Gewinn in ein größeres Appartementhaus, das Ihnen eine weit höhere Rendite für ihre Investition einbrachte. 2018 waren sie noch einmal an demselben Punkt.

Sich vom Durchschnitt absetzen

Letztendlich sind Kim und Robert sehr erfolgreiche Investoren geworden, weil sie jede Investition als ein Unternehmen verstehen. Die meisten Durchschnittsinvestoren tun das nicht – und folglich haben sie Durchschnittsergebnisse. Im Gegensatz zu Angestellten sind Unternehmer nicht von der sozialen Absicherung durch den Lohnzettel eines anderen abhängig. Sie lernen aus ihren Fehlern, müssen Probleme lösen, begegnen Herausforderungen mit neuen Antworten und haben etwas davon – egal, wie viel Zeit und Aufwand nötig ist.

Das Schaffen Ihrer unternehmerischen Mentalität wird Ihnen helfen, Ihren Blickwinkel auf Ihr Leben und Ihre Investitionen zu verändern. Es erfordert ein gewisses finanzielles Know-how und IQ, um Investitionen so zu sehen, aber auf lange Sicht ist diese Mentalität extrem bedeutsam.

Ich ermutige dazu, finanzielles Know-how ab heute schon zu erweitern und jedes Detail in der Art und Weise zu lernen, wie man alles als ein Unternehmen betrachtet.

Es spielt keine Rolle, an welchem Punkt im Leben Du gerade bist. Wichtig ist deine Denkweise in Bezug auf die Investitionen. Denke wie ein Unternehmer. Deine Investitionen sind Unternehmen und Du musst sie als solche behandeln, um Deine finanziellen Ziele zu erreichen.

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